Der Storchen Zürich

erstrahlt im neuen Federkleid

Die öffentlichen Bereiche im Erdgeschoss sind stark durch die Nähe zur Limmat geprägt. Petrolblau spielt hier in der Farbwahl der Möbelstoffe eine sehr entscheidende Rolle. Die Motive der Kunsttapeten aus dem Hause de Gournay sind im Erdgeschoss reichhaltiger und üppiger als in den oberen Geschossen. Die Wahl der Möbel ist sehr stark geprägt nach dem Wunsch, eine international reisende Kundschaft in einem wohnlichen Umfeld zu bedienen. 

Lobby Lounge

Ein wichtiges Designelement im gesamten Haus sind die handbemalten de Gournay Tapeten, die für jedes Zimmer individuell angefertigt wurden. Storchenmotive, Trauerweide und Glyzinien unterstützen den Charakter der neuen, in drei Farbvariationen ausgestatteten Zimmern. Auch in den öffentlichen Bereichen werden die handgefertigten Tapeten mit Storchenmotiven ein prägendes Element des neuen Storchens darstellen. Alles Motive, die um den Zürichsee zu finden sind und durch den weltweit bekannten Hersteller de Gournay neu interpretiert wurden.

Die Möblierung stellt eine Auswahl an Möbeln aus Italien, Deutschland und Grossbritannien dar. Massgeschneiderte Einbauten wurden durch unser Büro entworfen und durch eine im Bootsbau erfahrene Schreinerwerkstatt aus Gratz umgesetzt. 

Die Klasse des Hauses wird durch raumhohe Wandpanelen aus Holz und durch die Verwendung edelster Materialien wie Marmor unterstrichen. 

Als Blickfang werden bestimmt auch die italienischen vintage Pergamentpanelen aus den 50er Jahren wahrgenommen, die in der komplett umgebauten, sich zur Limmat öffnenden Lobby, ein neues Zuhause gefunden haben.

Barchetta Bar

Die Materialwahl in der neuen Barchetta widerspiegelt die neue Öffnung zur Stadt und versprüht Präzision wie Eleganz gleichermassen. Das gesamte Erdgeschoss erhält einen neuen Marmorboden, der in den Zonen der Hotelhalle, der Barchetta, der Lobby und auch dem neuen Board Room in veränderter Form zum Einsatz kommt. Für diese Arbeit zeichnet sich die Firma Lorenzi verantwortlich, die nach unserer Vorgabe dieses entscheidende Bauteil herstellt, liefert und verlegt. 

Starke Akzente setzen beispielsweise die einmaligen dekorativen Leuchten aus den USA in der neuen Barchetta Bar im Erdgeschoss.

Hotel Exterior

Im Erdgeschoss wird die denkmalgeschützte Glasfassade durch den neuen Hoteleingang neu gegliedert und anhand der Materialvorgabe der geschützten Metallfenster analog in Bronze fortgesetzt. Die Umsetzung mit modernsten Hub-Fenstern sind ein weiteres Merkmal einer sowohl historisch bewussten, als auch technisch modernen Neukonzeption des Hauses, das sich zur Stadt und zum Restaurantgast hin öffnet und dessen Lobby nicht nur für den Hotelgast frei zugänglich macht. 

Cafe on the Weinplatz

An dieser Stelle zeigt sich dieses Bestreben, die Gastronomie auf der Strasse und dem Platz in das Gesamtprojekt einzubeziehen, am deutlichsten. Der Einbau einer neuen Boulevard Küche ist ein weiterer Beweis für die neue Ausrichtung des Storchens.

Guestrooms

Die Idee, das Hotelzimmer als „Storchennest“ zu verstehen, bestimmte die Wahl der Materialien und Farben in direkter und intensiver Rücksprache mit der Eigentümerschaft. 

 

Beispielsweise ist das Teppichdesign und das Marmormosaik in den Zimmern eine lyrische Interpretation des Storchenfederkleides. Schwarz weisse Marmorstreifen bekleiden den Boden und die Wände im Eingangsbereich und im Bad. Die Teppiche erhielten einen abstrakten „Fussabdruck“ des Storchens und stellen nun ein zeitgenössisches, abstraktes Muster dar.

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Nicht nur die Teppiche wurden durch unser Team eigens für das Hotel entworfen und angefertigt, sondern auch die Marmormosaike in den Zimmergeschossen, die Schreinereinbauten, sondern auch Kleinigkeiten wie beispielsweise die Zimmerbeschriftung. Die Umsetzung unseres Designs wurde weitgehend durch befreundete Unternehmen im In -und Ausland für den Storchen umgesetzt. 

Restaurant

Cigar Bar

Leistungsumfang

Innenarchitektur

Bauherrschaft

Hotel Storchen AG

Jahr

Fertigstellung Februar 2017

Bausumme

CHF 15-20 Mio.

Partner

Kate & Sam Lighting Design, London UK

Fotografie

Agi Simoes, Zürich

Making Of